Gründung von weiteren Ekklesias

Wir wählen Treffpunkte aus, die für sie angenehm sind und an denen sie geschützt sind. In Flüchtlingslagern kann es viel Druck von muslimischen Menschen geben. Das bedeutet, dass die Treffen an vielen Orten stattfinden würden, beispielsweise in unseren Häusern, Restaurants, Parks, Gärten oder anderswo. Das Wichtigste ist, dass sie sich willkommen und zu Hause fühlen. Für eine kleine Gruppe sind Treffen in Häusern praktisch. In der Ekklesia werden wir die jüdischen Feste feiern, weil diese Feste auch im Himmel gefeiert werden. Diese Feste werden in größeren Versammlungen auch in einer Kirche, einem Konferenzzentrum oder unter freiem Himmel gefeiert.

In der Ekklesia finden wir heraus, welche Menschen Männer/Frauen des Friedens sein könnten. Die Leiterschaft wird dieser Person übertragen. So schnell wie möglich sollte die Person des Friedens die Leiterschaft übernehmen und darin wachsen. Es wird sehr wichtig sein, jetzt Leiter in der Bewegung heranzubilden, um eine wachsende Bewegung zu haben. 

Definition einer Person des Friedens 

Wir definieren einen Menschen des Friedens anhand von Matthäus 7,24-27: „Darum ist jeder, der diese meine Worte hört und sie tut, wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Fluten kamen und die Winde wehten und an das Haus rüttelten, stürzte es nicht ein, denn es war auf Fels gegründet. Wer aber diese meine Worte hört und sie nicht tut, ist wie ein törichter Mann, der sein Haus auf Sand baute. Der Regen fiel, die Flüsse stiegen, die Winde wehten und schlugen gegen das Haus, und es stürzte ein und wurde zerstört.“

In dieser Schriftstelle sehen wir, dass zwei Faktoren relevant sind: dass der Mensch lernfähig ist und lernen will. Das zweite wichtige Merkmal ist, dass der Mensch die Worte auch in die Tat umsetzt.