
Der Garten ist ein geistlicher Ort, bei dem ich Gott begegnen kann. In einem natürlich Garten kann man sein und die Schönheit der Natur genießen. In unserer Arbeit wollen wir für unsere Zielpersonen einen Ort schaffen, an dem sie akzeptiert, geliebt und umsorgt werden. Sie sollen vor allem in Kontakt mit dem lebendigen Gott kommen.
In dem Garten Eden wurde eine Entscheidung gefällt, ob die Menschen Gott gehorsam sind oder eigene Wege gehen. Bei unserer Arbeit sollen Menschen lernen ihre Verantwortung zu ergreifen und lernen Jesus Christus nachzufolgen. Es wird geholfen Unkraut und böse Wurzeln müssen ans Licht zu bringen. Im nächsten Schritt werden sie herausgerissen oder abgeschnitten. Eine unserer Hauptaufgabe ist es Jesus Nachfolgern zu lernen, das Wort Gottes in ihrem Leben zu pflanzen und wachsen zu lassen.
Der Garten kommt ganz am Anfang in der Bibel (1.Mose 2,8-16) vor und ganz am Schluss (Offenbarung 22,1-2)
Der Garten am Anfang der Bibel wird folgendermassen beschrieben 1.Mose 2, 8-16 (GNB)
Dann legte Gott im Osten, in der Landschaft Eden, einen Garten an. Er ließ aus der Erde alle Arten von Bäumen wachsen. Es waren prächtige Bäume und ihre Früchte schmeckten gut. Dorthin brachte Gott den Menschen, den er gemacht hatte. In der Mitte des Gartens wuchsen zwei besondere Bäume: der Baum des Lebens, dessen Früchte Unsterblichkeit schenken, und der Baum der Erkenntnis, dessen Früchte das Wissen verleihen, was für den Menschen gut und was für ihn schlecht ist. In Eden entspringt ein Strom. Er bewässert den Garten und teilt sich dann in vier Ströme. Der erste heißt Pischon; er fließt rund um das Land Hawila, wo es Gold gibt. Das Gold dieses Landes ist ganz rein, außerdem gibt es dort kostbares Harz und den Edelstein Karneol. Der zweite Strom heißt Gihon; er fließt rund um das Land Kusch. Der dritte Strom, der Tigris, fließt östlich von Assur. Der vierte Strom ist der Eufrat. Gott, der HERR, brachte also den Menschen in den Garten Eden. Er übertrug ihm die Aufgabe, den Garten zu pflegen und zu schützen. Weiter sagte er zu ihm: »Du darfst von allen Bäumen des Gartens essen, nur nicht vom Baum der Erkenntnis. Sonst musst du sterben.«
- Im Garten wurde dem Mensch das Erbe gegeben.
- Es ist ein Ort, in dem Fülle ist an Wasser, Früchte, Reichtum.
- Gott war ebenfalls im Garten und hat mit den Menschen geredet.
- Ort der Entscheidung, von welcher Frucht man essen kann.
Folgende Eigenschaften zeigt der himmlische Garten in Offenbarung 22, 1-2:
Der Engel zeigte mir auch den Strom mit dem Wasser des Lebens, der wie Kristall funkelt. Der Strom entspringt am Thron Gottes und des Lammes und fließt entlang der Hauptstraße mitten durch die Stadt. An beiden Seiten des Flusses wachsen Bäume: der Baum des Lebens aus dem Paradies. Sie bringen zwölfmal im Jahr Frucht, jeden Monat einmal. Ihre Blätter dienen den Menschen aller Völker als Heilmittel.
- Es ist ein himmlischer Garten
- Der Garten ist in der Gegenwart Gottes
- Heilung fließt von diesem Garten bis zu den Völkern
